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CMT startet mit einer Studie zur Untersuchung von Klebetechnologien in der Schiffsfertigung

 

Analyse zum Stand der Technik soll den Einsatz von Klebeverbindungen steigern und größtmöglichen Nutzen für die gesamte maritime Wirtschaft bringen.

Das Deutsche Maritime Zentrum (DMZ) hat eine Studie zur Entwicklung und Anwendung von Klebeverbindungen in der Schiffsfertigung an das Center of Maritime Technologies (CMT) vergeben. Die Studie beinhaltet die Analyse des Stands der Technik und Wissenschaft, Untersuchung der Vorschriften, Normen und Standards sowie der Praxisanwendungen und Erarbeitung von Empfehlungen. Die Ergebnisse werden notwendige Schritte aufzeigen, um die Klebetechnik weiter im Schiffbau zu etablieren. Zum Abschluss der Studie im März 2020 werden die Resultate im Rahmen einer Fachveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert.

Die Studie gleicht den Stand der Technik und Wissenschaft mit den aktuellen Praxisanwendungen ab und etabliert eine gemeinsame Grundlage. Die Analyse berücksichtigt Vorschriften, Normen und Standards und ermöglicht damit eine bessere Einschätzung der aktuellen Vorschriftenlage, Klassifikationsmöglichkeiten und zukünftige Regelentwicklungen. Bei der Untersuchung der Praxisanwendungen betrachtet das CMT die fertigungs-, betriebs- und sicherheitstechnischen Herausforderungen beim Einsatz von Klebeverbindungen. Dabei ermittelte Forschungsbedarfe schließen zukünftig vorhandene Wissenslücken beim Einsatz von Klebetechnologien in der maritimen Branche. Die Ergebnisse werden in einem Referenzkatalog erfasst, der einen schnellen Überblick über aktuelle Einsatzgebiete von Klebetechnologien bietet.

Die Ziele der Studie lassen sich wie folgt abstecken:

  • Identifikation möglicher Anwendungsfälle in der Fertigungstechnik und Zusammenstellung und Aufbereitung entsprechender Referenzen
  • Identifikation von Einsparpotential in der Schiffsfertigung durch den Einsatz von Klebetechnologien in der Fügetechnik hinsichtlich des Material-, Nacharbeits- und Zeitaufwands
  • Entwicklung einer Struktur für eine Richtlinie zur praxisnahen Anwendung

Zu Beginn der Studie plant das CMT die Erstellung einer Fachgruppe, in die Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Schiffbau, Binnenschiffbau und Bootsbau sowie Zulieferer, Klassifikationsgesellschaften und Forschungseinrichtungen einbezogen werden. Dadurch sichert die Untersuchung einen hohen Praxisbezug und gibt den aktuellen Status von Klebetechnologien und alle relevanten Aspekte wieder.

Kontakt:

Dr.-Ing. Wibke Mayland

mayland(at)cmt-net.org

 

Die Mitteilung als PDF.


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