GENESIM - Generisches Daten- und Modellmanagement für schiffbauliche Produktionssimulation

Gefördert durch: das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) / Projektträger Jülich

Bearbeitungszeitraum: 01.10.2009 bis 30.09.2010

Links: www.genesim.de


Projektpartner

Kürzel Unternehmen Land
FSG Flensburger Schiffbau Gesellschaft mbH & Co. KG (Koordinator) Deutschland
Lürssen Friedrich Lürssen Werft GmbH & Co. KG Deutschland
HDW Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH & Co. KG Deutschland
CMT Center of Maritime Technologies e.V. Deutschland
TUHH Technische Universität Hamburg - Harburg Deutschland

Die steigende Verbreitung der schiffbaulichen Fertigungssimulation führt zu komplexeren Simulationsmodellen und offenbart dadurch Herausforderungen, die bei eng umrissenen Aufgaben bisher nicht auftreten. Praxiserfahrungen zeigen, dass Informationen multipler Quellen in Szenarien noch nicht nutzbar sind.  Auch lässt sich die Plausibilität von Simulationsergebnissen nicht hinreichend prüfen und bestehende Werkzeuge für die Handhabung von erfassten Informationen liefern eine ungenügende Leistung ab. Die Ursache liegt in den gewachsenen Informationsstrukturen und an der nicht genügend adaptierten Software. Weitere wichtige Aspekte sind:

  • Simulationseingangsdaten sind auf den Werften je nach Planungsphase nicht verfügbar und müssen manuell erzeugt werden. Generatoren für Produktdaten sind aber nicht vorhanden oder nicht ausgereift.
  • Es existiert keine sog. generische Simulationsdatenstruktur, so dass jede Werft eine eigene Datenstruktur entwickeln muss.
  • Die Szenariobildung aus Daten unterschiedlichen Reifegrades ist nicht möglich.
  • Es ist kein detaillierter Vergleich von Simulationsalternativen möglich.

Um diese Herausforderungen zu meistern, wurde das Verbundprojekt GENESIM initiiert. Es setzt auf dem bewährten, bei mehreren Werften als etablierter Standard eingesetzten Simulationsbausteinkasten STS auf, der federführend durch die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft und die Kooperationsgemeinschaft SimCoMar (Simulation Cooperation of Maritime Industries) entwickelt wird. Der Bausteinkasten enthält u.a. Ressourcen-, Prozess- und Produktbausteine zur vereinfachten, modularisierten Modellierung von schiffbaulichen Produktionsprozessen.

Beteiligung des CMT:

  • Entwicklung eines generischen Simulationsdatenmodells
  • Daten und Modelmanagment
    - Modifizierung und Weiterentwicklung von Konzepten für die Datenstrukturen
    Design von Datenmodulen zur Optimierung
    - Konzepte zur Verwaltung der Simulationsdaten und Modelle
    - Ausarbeitung von Strategien für das Datenmanagement und Archivierung
  • Konzepterstellung zur systematischen Datengewinnung
    Design eines Datengenerators
    Entwicklung eines Generierungsprogramms für Simulationsdaten
  • Ergebnisse und Analyse der Prozesssimulation
    Modularisierung von Analyse und Indexidentifizierung
    - Ausarbeitung eines Referenzmodells zur Simulationsbewertung
  • Entwicklung einer Kontrollprozedur für das Modell

Um dem aufwendigen Informationsmanagement  zu begegnen, wird im Forschungsprojekt GENESIM ein werftunabhängiges (bzw. so genanntes generisches) Daten- und Modellmanagement entwickelt. Die wesentlichen Ziele sind:

  • Beschleunigung des Einstiegs neuer Simulationsanwender der maritimen Industrie
  • Ausweitung des Praxiseinsatzes der Simulation im Schiffbau
  • Erweiterung des Simulationseinsatzes in Planung und Steuerung

Downloads

CMT Unternehmensbroschüre als PDF-Download

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