BeKaS Entwicklung neuer Technologien zur Herstellung beschichtungsgerechter Kanten im Schiffbau durch thermische Bearbeitungsverfahren

Gefördert durch: das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) / Projektträger Jülich

Bearbeitungszeitraum: 01.07.2007 - 31.12.2009

 


Projektpartner

Kürzel Unternehmen Land
CMT Center of Maritime Technologies e.V. Deutschland
IMAWIS IMAWIS – Maritime Wirtschafts- und Schiffbauforschung GmbH Deutschland
SLV M.-V. Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg Vorpommern Deutschland
IPA IPA – Anwendungszentrum Rostock Deutschland
IFAM Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM Deutschland

Das Ziel des Verbundvorhabens BEKAS ist die Entwicklung von Verfahren und Werkzeugen für eine weitgehende Substitution der manuellen, spanenden Kantennachbearbeitung im Schiffbau zum Zweck der Beschichtungsvorbereitung an ebenen plattenförmigen Bauteilen durch eine hocheffektive thermische Bearbeitung mittels Laser- oder Plasmastrahl. Parallel dazu werden Untersuchungen zur Standzeit organischer Beschichtungssysteme an Kanten mittels standardisierter Testverfahren durchgeführt, um die Anwendbarkeit dieser neuen Verfahren nachweisen zu können. Des Weiteren soll eine solide wissenschaftliche Basis bezüglich der korrosionstechnischen Zusammenhänge zwischen der Art der Kantenvorbereitung, der Schichtdicke, der Geometrieverhältnisse an der Kante sowie der Korrosionsschutzwirkung der Beschichtung geschaffen werden.  Darüber hinaus werden Möglichkeiten und Voraussetzungen einer kostenoptimalen Integration in den schiffbaulichen Fertigungsprozess untersucht. Angesichts vergleichsweise hoher Lohnkosten in Deutschland können die Ergebnisse dieses Vorhabens entscheidend dazu beitragen, dass die Schiffbauindustrie die tendenziell wachsenden Anforderungen von Seiten der Behörden und der Schifffahrt an den Korrosionsschutz und damit an die Oberflächenvorbereitung auch zukünftig kostendeckend und in hoher Qualität erfüllen kann.

 

Das CMT ist als Projektkoordinator mit folgenden Aufgaben an den Arbeitskomplexen beteiligt:

  • Planung und Durchführung von Schnittkantenanalysen
  • Erfassung der Ist-Abläufe in relevanten Fertigungsbereichen verschiedener Werften
  • Entwicklung von Einsatzszenarien zur Anwendung der neuartigen Techniken
  • Erstellung eines Muster-Lastenheftes für Anlagenhersteller
  • Durchführung von Simulationsstudien zum Materialfluss
  • Entwicklung eines Kosten-Nutzen-Modells zur Abschätzung der Rentabilität möglicher Verfahren
  • Versuchsplanung- und Auswertung unter Anwendung von statistischen Methoden
  • Erstellung statistischer Prozessmodelle zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der neuen Verfahren
  • Entwicklung von Umsetzungsstrategien und Empfehlung von Prozessparametern für den Betrieb
  • Unterstützung der vorläufigen Verfahrenszulassung durch Bewertung der statistischen Prozessmodelle
  • Erarbeitung von Vorschlägen für Normenmodifizierungen
  • Organisation der koordinierenden Zusammenarbeit der Partner

Downloads

CMT Unternehmensbroschüre als PDF-Download

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