Fireproof - Probabilistic Framework for Onboard Fire Safety

Gefördert im: 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union

Zeitraum: 01.06.2009 - 31.10.2012

Budget / Förderung: 4.171.762 € 2.900.000 €

Links: http://www.fireproof-project.eu/

 

 


Konsortium

Kürzel Unternehmen Land
SSRC Universities of Glasgow and Strathclyde - The Ship Stability Research Centre (Koordinator) Großbritannien
BMT BMT Group Großbritannien
UoG University of Greenwich Großbritannien
NTUA National Technical University of Athens Griechenland
CMT Center of Maritime Technologies e.V. Deutschland
UCL University College London Großbritannien
BV Bureau Veritas Frankreich
IRS Indian Register of Shipping Indien
CL Colorline Marine AS Norwegen
CAR Carnival plc Großbritannien
ISQ Instituto de Soldadura e Qualidade Portugal
ABS American Bureau of Shipping USA
MCA Maritime and Coastguard Agency Großbritannien

 

Ziele / Projektzusammenfassung:

Die traditionellen Feuer-Sicherheitsvorschriften, die für die Konstruktion von Schiffen Anwendung finden, wurden auf zwei Arten als unzureichend beschrieben:

I)   Sie können Beschränkungen über neuartige Designs auferlegen, sowie

II)  neuartige Schiffsentwürfe können Funktionen haben, die nicht die Voraussetzungen für bestehende Vorschriften erfüllen. Diese Funktionen machen die Zulassung schwieriger und führen potentiell zu unsicheren Schiffen.

Zur Lösung dieses Problems wird im Projekt "FIREPROOF" ein universell anwendbares Rahmenwerk für den maritimen Brandschutz, der auf wahrscheinlichkeitstheoretischen und numerischen Modellen der Entzündung, des Wachstum und der Auswirkungen von Feuer beruht,  entwickelt. Das Rahmenwerk wird prinzipielle Ähnlichkeiten zu der etablierten wahrscheinlichkeitstheoretischen Leckstabilitäts-Verordnung aufweisen.

Die Methodik zur vorgeschlagenen Brandschutz Verordnung ist wie folgt zusammenfassen:
Die Methode besteht aus einem mathematischen Modell, welches Fälle von Feuerszenarien entsprechend der zutreffenden Eintrittswahrscheinlichkeitsverteilung der Szenariobestandteile generiert. Es wird außerdem aus numerischen Modellen zur Beurteilung der Szenariokonsequenzen bestehen. Für jedes gegebene Schiff (traditionell oder neuartig), wird eine große Anzahl von Szenarien erstellt, um in weiteren Schritten ihre Tragweiten abzuschätzen. Die Ergebnisse werden gesammelt, um anschleißend den Anstieg des Feuerrisikomaßes anzugeben. Randbedingungen, die auf solchen Risikomaßen basieren, würden gesetzlich vorgeschriebene Bestimmungen soweit unterstützen, dass jene auf noch nie da gewesene Entwürfe anwendbar wären. Dies würde den Konstrukteuren eine größere Freiheit für das Design und einem höheren Sicherheitsstandard Nachdruck verleihen.

 

Das CMT ist an folgenden Arbeitspaketen beteiligt:

  • Project Management, CMT wird die Projektergebnisse  auf renommierten Konferenzen sowie in Fachzeitschriften veröffentlichen.
  • Scenario Generation, CMT wird in Kooperation mit weiteren Partnern die in diesem Arbeitspaket entwickelten Modelle prüfen.
  • Consequences Assessment, CMT wird in Kooperation mit weiteren Partnern Feuer-Simulationen mit unterschiedlicher Software durchführen und die Ergebnisse vergleichen.
  • Implementation and Benchmarking, CMT wird in Kooperation mit weiteren Partnern „Benchmark“ Studien mit den entwickelten FIREPROOF Modellen am Beispiel vorhandener Schiffe durchführen.

Downloads

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23-24 January 2018, Brussels, Belgium

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