HOLISHIP - HOLIstic optimisation of SHIP design and operation for life cycle

Gefördert in: Horizon 2020 der Europäischen Union

Zeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2020

Budget / Förderung: 11.431.746 € / 11.431.746 €

Links: http://www.holiship.eu/

 


Konsortium

Kürzel Organisation Land
HSVA Hamburgische Schiffbau-Versuchsanstalt GmbH (Koordinator) Deutschland
ALS ALS Marine Consultants Ltd. Zypern
AVEVA AVEVA GmbH Deutschland
BAL BALance Technology Consulting GmbH Deutschland
BV Bureau Veritas Frankreich
HYDRO HydrOcean Frankreich
CET CETENA S.p.A. Italien
CMT Center of Maritime Technologies e.V. Deutschland
CNR Consiglio Nazionale delle Richerche Italien
DAMEN Scheepswerft Damen Gorinchem BV Niederlande
Danaos Danaos Shipping Company Ltd. Griechenland
DCNS DCNS SA Frankreich
DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Deutschland
DNVGL Det Norske Veritas Classification and Certification Services SA Deutschland
ELOMATIC Elomatic OY Finland
EPSILON EPSILON Malta Ltd. Malta
FC Fincantieri S.p.A. Italien
FHG-AGP Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e.V. Deutschland
FSS Friendship Systems AG Deutschland
HSB Hochschule Bremen Deutschland
ISL Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik Deutschland
IRTS Institut de Recherche Technologique Systemx Frankreich
LR Lloyd's Register EMEA IPS Vereinigtes Königreich
MARIN Stichting Maritiem Research Instituut Nederland Niederlande
Marintek Norsk Marinteknisk Forskningsinstitutt AS Norwegen
MW Meyer Werft Papenburg GmbH & Co. KG Deutschland
Navantia Navantia S.A. Spanien
NTUA National Technical University of Athens Griechenland
RR-AS Rolls-Royce Marine AS Norway
RR-PE Rolls-Royce Power Engineering PLC Vereinigtes Königreich
SIREHNA Societe d'Ingenierie de Recherche et d'Etudes en Hydrodynamique Navale SA Frankreich
SMILE S.M.I.L.E.-FEM GmbH Deutschland
Starbulk Starbulk SA Liberia
TNO Nederlandse Organisatie Voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek Niederlande
TRITEC Tritec Marine Ltd. Vereinigtes Königreich
ULJ Uljanik DD Kroatien
UNIGE Universita degli Studi di Genova Italien
ULG Université de Liège Belgien
USTRATH University of Strathclyde Vereinigtes Königreich
VdVMS Van der Velden Marine Systems BV Niederlande

Schiffe aus europäischen Werften sind heutzutage hochkomplexe Systembauten. Verglichen mit ähnlichen komplexen Bauten an Land steht den Schiffbauern wesentlich weniger Zeit zur Verfügung. So besteht ein Airbus A380 beispielsweise aus rund einer Million Bauteile, während für ein Kreuzfahrtschiff mehr als zehn Millionen Einzelteile und Baugruppen verarbeitet werden. Falsche Kalkulationsgrundlagen können schnell zu Kostenexplosionen führen.

Um dem entgegenzuwirken und ihre Innovationskraft zu stärken, haben sich die Hauptakteure der maritimen Wirtschaft und der Wissenschaft zu dem länderübergreifenden Forschungsprojekt HOLISHIP (HOListic optimisation of SHIP design and operation for life cycle) zusammengeschlossen, welches von der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA) koordiniert wird. Die Gruppe besteht aus Werften, Reedereien, Zulieferbetrieben, Universitäten und Fachhochschulen.

Wie lassen sich Anforderungen wie Hydrodynamik, Antriebsanlage, Struktur, Baukosten und Ausrüstung im Design, in der Planung, bei Konstruktion und Fertigung noch besser vernetzen und koordinieren? Wie können Informationen schneller und detaillierter beschafft und verarbeitet werden? Diese Fragestellungen nimmt HOLISHIP seit dem 1. September 2016 mit einem Konzept in Angriff, das integrierte Berechnungswerkzeuge für relevante Bereiche im Entwurf zusammenbringt.

Die Zielsetzung: Das Design soll den gesamten Lebenszyklus eines Schiffes abbilden. Die computergestützte Auswahl ermöglicht es, die Konstruktion von Schiffen zu optimieren und maximale Tragfähigkeit, Sicherheit, Widerstandsfähigkeit sowie eine überzeugende Energiebilanz zu erzielen. In einer virtuellen Probefahrt, im sogenannten „Virtual Vessel Framework“ (VVF) können weitere Optimierungsmöglichkeiten für den Schiffsbetrieb ermittelt werden.


Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Projekt-Website:

http://www.holiship.eu/

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