JOULES - Joint Operation for Ultra Low Emission Shipping

Gefördert im: 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union

Zeitraum: 01.06.2013 - 31.05.2017

Budget / Förderung: 14.250.109 € / 8.500.000 €

Links: www.joules-project.eu

 

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JOULES Press Release


Konsortium

Kürzel Unternehmen Land
FSG Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG (Koordinator) Deutschland
DAMEN Damen Shipyards Group Dänemark
MW MEYER WERFT GmbH & Co. KG Deutschland
Navantia Navantia S.A. Spanien
STX FR STX France SA Frankreich
STX FI STX Finland OY Finnland
Fincantieri Fincantieri Cantieri Navali Italiani SpA Italien
MAN MAN Diesel & Turbo Deutschland
WÄRTSILÄ WAERTSILA NETHERLANDS B.V. Niederlande
CMT Center of Maritime Technologies e. V. Deutschland
BAL BALance Technology Consulting GmbH Deutschland
UL Universite de Liege Belgien
DNV Det Norske Veritas AS Norwegen
SSPA SSPA Sweden AB Schweden
VTT VTT Technical Research Center of Finland Finnland
IEU Institut fuer Energie- und Umweltforschung Deutschland
Imtech Imtech Marine Netherlands Niederlande
TUHH Technische Universität Hamburg-Harburg Deutschland
TU Delft Technical University of Delft Niederlande
TNO Netherlands Organisation for Applied Scientific Research Niederlande
BV BUREAU VERITAS Frankreich
CMA Caledonian Maritime Assets Ltd Großbritannien
HyGear HyGear Fuel Cell Systems B.V. Niederlande
MARIN Stichting Maritiem Research Instituut Nederland Niederlande
Couple Couple Systems GmbH Deutschland
CETENA CETENA Italien
CCM Centre for Concepts in Mechatronic Niederlande
SAFT SAFT S.A. Frankreich
Aker Aker Arctic Technology OY Finnland
Balearia Balearia Eurolineas Maritimas SA Spanien
AALTO Aalto University Finnland
CGT Compagnia Generale Trattori SpA Italien
Yachtglass Yachtglass GmbH & Co. KG Deutschland
NEXANS NEXANS France Frankreich
UoS University of Strathclyde Großbritannien
UPM Universidad Politecnica de Madrid Spanien
MTI MTI Holland B.V. Niederlande
Rolls-Royce Rolls-Royce plc Großbritannien
WÄRTSILÄ FI Wärtsilä Finland OY Finnland

Projektübersicht und Ziele:

Ein aus 39 Partnern aus Industrie und Wissenschaft bestehendes Konsortium hat sich für das Projekt JOULES Joint Operation for Ultra Low Eimission Shipping zusammengetan, das eine signifikante Reduzierung von Schiffsemissionen zum Ziel hat. Das Projekt wird von der Europäischen Union unter dem Siebten Forschungsrahmenprogramm (Gran Agreement Nr. 605190) gefördert und von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft koordiniert. Es startete am 01. Juni 2013 und hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Der Fokus des JOULES-Projektes liegt auf der Integration von energiesparenden Technologien in der frühen Designphase, indem fortgeschrittene Simulationsmodelle für das Stromnetz eines Schiffes entwickelt werden. Es wird erwartet, dass die optimale Kombination von energienutzenden Systemen, inkl. der Rückgewinnungssysteme, die gesamte Energieeffizienz des Schiffes bedeutend verbessert. Technologieanbieter, Modellierungsexperten und Werften werden eng zusammenarbeiten, um insgesamt elf Anwendungsfälle in fünf Anwendungsgebieten (Fähren, Kreuzfahrtschiffe, Arbeitsschiffe und Frachter) zu hervorzubringen. Ziel ist dabei nicht nur eine Reduzierung der CO2-Emissionen mit Blick auf ein kurzfristiges Szenario für das Jahr 2025 (Reduzierung von durchschnittlich etwa 23% für alle Anwendungsfälle) und ein längerfristiges Szenario für das Jahr 2050 (Reduzierung von durchschnittlich etwa 50% für alle Anwendungsfälle), sondern gleichzeitig auch andere Emissionen wie z.B. SOx, NOx und PM so weit wie praktikabel zu verringern.

 

Durchführung:

Die Ergebnisse der Simulationen der in den Anwendungsfällen entwickelten Schiffskonzepte sollen mithilfe des im vorangegangenen Projekt BESST entwickelten Tools zur Bewertung der LCP (Life Cycle Performance) für eine Bewertung der KPIs wie Kapitalwert, globale Erderwärmung, Versäuerung und Eutrophierung, benutzt werden. Mit dem LCPA-Tool lässt sich ein Vergleich verschiedener technischer Lösungen unter Berücksichtigung mehrerer ökonomischer Inputparameter wie Treibstoff- und Investitionskosten, Rabattraten etc. anstellen. In JOULES muss das LCPA-Tool erweitert werden, damit die Ergebnisse der Simulation des Stromnetzes verwendet werden können. Weiterhin soll das well-to-propeller-Konzept („Brunnen zu Schiffsschraube“) in der LCP-Bewertung, vor allem wenn alternative Treibstoffe verwendet werden, Anwendung finden. Ein geeigneter Weg zur Darstellung der externen Kosten der Luftemissionen  wird integriert werden, um neue technische Lösungen ganzheitlich mit bereits existierenden State-of-the-Art-Lösungen vergleichen zu können. Schließlich werden mithilfe der Ergebnisse der LCP-Bewertung der elf verschiedenen Anwendungsfälle, die vielversprechendsten Technologien in bis zu vier Demonstrationsfällen näher untersucht.

 

Die JOULES Advisory Group

Das Konsortium lädt interessierte externe Firmen in die projektbegleitende Advisory Group ein, die aufgestellt werden soll, damit Ideen, Erfahrungen und Erwartungen von außen in JOULES einfließen können. Auf diese Weise soll den Projektpartnern dabei geholfen werden, das Projekt an den Bedürfnissen von Industrie und Wissenschaft auszurichten. Interessierte Firmen sind dazu eingeladen, den Projektkoordinator, Hr. Rolf Nagel (nagel(at)fsg-ship.de) zu kontaktieren oder die Projektwebsite zu besuchen: http://www.joules-project.eu

 

Beteiligung des CMT:

Das CMT unterstützt den Projektkoordinator bei der administrativen Leitung und ist als Leiter der Dissemination Group für die Verbreitung von Projektergebnissen und die Überwachung ihrer Umsetzung verantwortlich. In der Rolle als Leiter des Arbeitspaketes "Technical Management & Quality Assurance" überwacht das CMT die technische Qualität der Berichte und übernimmt administrative und organisatorische Aufgaben, um die Effizienz innerhalb des Projekts sicherzustellen. Dazu gehört auch die Organisation, Dokumentation und Überwachung der Auswahl der Demonstratoren. Außerdem nimmt das CMTan der Life Cycle Performance Assessment des Cargoschiffes teil und liefert Beiträge zur Weiterentwicklung des aus dem Projekt BESST (FP7) übernommenen LCPA-Tools.

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