Einbeziehung geklebter Fensterbänder und Glasfronten in die Festigkeit von Schiffen (Fensterband) [IGF-Nr. 18465 N]

Durchführende Stellen: Technische Universität Hamburg-Harburg, Institut für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen (Prof. DSc. (Tech.) Sören Ehlers), Fraunhofer-Gesellschaft e.V. Fraunhofer - Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM (Dr. Markus Brede)

Bearbeitungszeitraum: 01.12.2014 bis 30.11.2016

 


Motivation

Auf Fähr- und Fahrgastschiffen sowie auf Megayachten werden Fensterbänder und Glasfronten über mehrere Decks errichtet. Dabei werden die Glasscheiben über elastische Klebschichten mit der Metallstruktur verbunden. Nach den geltenden Bauvorschriften darf die Steifigkeit der geklebten Glasfenster in der Strukturanalyse allerdings nicht berücksichtigt werden, obwohl der Beitrag der geklebten Glasscheiben zur Schubsteifigkeit bedeutend sein kann. Das bedeutet, dass die Berücksichtigung von Glas und Klebstoff in der Steifigkeit und Festigkeit ein Potential für einfachere Konstruktionen bietet.

 

Zusammenfassung der geplanten Ziele

Forschungsstellen sind das Institut für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM). Der Projektbegleitende Ausschuss besteht aus Vertretern von Werften, Ingenieurbüros, Fenster- und Klebstoffherstellern sowie Klassifikationsgesellschaften. Hauptziel ist die Schaffung experimentell abgesicherter Grundlagen für die Bemessung geklebter Fensterbänder und Glasfronten unter Einbeziehung ihrer Steifigkeit in Schiffsstrukturen oder -aufbauten.

Die experimentellen Untersuchungen erfolgen an großen Versuchsmodellen an der TUHH und an bauteilähnlich gestalteten Kleinproben am IFAM. Die Großversuche sollen in einem an der TUHH vorhandenen Versuchsaufbau an drei verschiedenen Versuchsmodellvarianten durchgeführt und durch Berechnungen begleitet werden.

 

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