Creating an innovative EURopean Open Maritime INDustry through facilitating the integration of standards into new business practices and services

Gefördert im: 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union

Laufzeit: 01.09.2006 - 30.11.2008

Budget / Förderung: 947078 € / 947078 €

Links: www.cordis.europa.eu

 


Kürzel Unternehmen Land
DUT Delft University of Technology Niederlande
VNSI Vereniging Nederlandse Scheepsbouw Industrie Niederlande
EMEC European Marine Equipment Council Belgien
CMT Center of Maritime Technologies e.V. Deutschland
SSA Shipbuilders and Shiprepairers Association Großbritannein
OUC-CAES Ovidius University, Centre of Advanced Engineering Sciences Rumänien
HMP Holland Marine Projects Niederlande
NSMT Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik im DIN Deutschland
CTO Centrum Techniki Okretowej S.A. Portugal
Buco Bucomar B.V. Niederlande
TLO TLO Holland Controls B.V. Niederlande
LLSRA Association of Lithuanian Shipbuilders and Shiprepairers Litauen
SSN Szczecin Shipyard Portugal
ISQ Instituto de Soldadura e Qualidade Portugal
SENER SENER Spanien

 

Projektübersicht und Ausgangssituation

Die aktuelle Situation im maritimen Sektor ist durch ein ständig wachsendes Bedürfnis nach Zusammenarbeit zwischen Werften, Offshoreunternehmen, Geräteherstellern, Unternehmen der Elektrotechnik und Zulieferern gekennzeichnet. Netzwerke erstrecken sich von nationaler zu europäischer Ebene, wobei die Kooperation zwischen Ost und West durch die Übernehme von Werften und Zulieferern durch europäische Industriekonglomerate verstärkt wird. Es ist wichtig, auf innovativen Produkten und Geschäftsprozessen aufbauend, einen europäischen Schiffbausektor zu schaffen, der mit dem Fernen Osten konkurrieren kann. Die Anwendung von Standards ist essentiell für die Entwicklung innovativer Praktiken und Leistungen in dezentralisiertem Bau und in der Fertigung.

Das eigentliche Problem besteht darin, dass nationale Initiativen zu Standards bisher nicht koordiniert wurden, was Problemen in der Anwendung innovativer E-Business-Lösungen auf europäischer Ebene verursacht. Erfolgreiche nationale Initiativen zu Standards und bewährten Verfahren, die angewendet werden können, um innovative Lösungen zu entwickeln, müssen auf europäischer Ebene ausgetauscht und verbreitet werden. Dies soll u.a. durch Koordinierungstätigkeiten wie die Inventarisierung und Evaluierung der vielversprechendsten offenen Standards und deren Gebrauch in Best-Practice-Studien auf horizontaler (Zusammenarbeit zwischen Werften) und vertikaler Ebene (Zusammenarbeit über die gesamte Lieferkette) erreicht werden. Die Resultate werden in Intensivworkshops veröffentlicht, wobei der Schwerpunkt auf einem gemeinsamen strategischen Ziel für den Gebrauch von Standards liegt.

Es werden ein Handbuch und ein offener Kurs zur Anwendung von Standards zusammengestellt und disseminiert, um Geschäftsprozessdesign im maritimen Sektor zu verbessern. Industrielle Endnutzergruppen aus Werften und Zulieferern werden durch 15 Partner aus zehn Ländern repräsentiert, darunter erfahrene Akademiker, Berater und Unternehmensverbände.

 

Projektziele:

Das Ziel des Projekts ist es, die vielversprechendsten Standards im maritimen Sektor zu identifizieren und ihre praktische Anwendbarkeit für die Entwicklung innovativer Lösungen auf EU-Ebene zu prüfen. Dieses Ziel sollte bis zum sechsten Projektmonat erreicht werden und wird in Form eines Berichts über den EUROMIND Referenzstandard veröffentlicht.

Zu den weiteren Zielen gehören die Analyse, der Austausch und die Dissemination von Best-Practices für die Anwendung und Übernahme der vielversprechendsten Standards für die Entwicklung von europäischen Geschäftsprozessen durch

  • „Horizontale Integration“, d.h. die Zusammenarbeit in europäischen Netzwerken zwischen Werften aus verschiedenen Ländern in Bau und Fertigung
  • „Vertikale Integration“, d.h. die Zusammenarbeit zwischen  Schiffseigentümern, Werften, Zulieferern, Designern und Beratern in der vertikalen Wertschöpfungskette
  • Zusammenarbeit zwischen Industrieunternehmen während der verschiedenen Projektphasen.

Außerdem sollen eine gemeinsame Agenda für potentielle innovative Geschäftslösungen und entsprechende Notwendigkeiten bzw. Möglichkeiten für die Entwicklung, Einführung und Anwendung von Standards formuliert werden. Dieses Ziel soll bis zum 19. Projektmonat in Form eines Berichts über die identifizierten Auswirkungen, Potentiale und Anforderungen von Standards in der Entwicklung und Umgestaltung maritimer Geschäftsprozesse erreicht werden.

Praktische Hilfe bei der Implementierung von Best-Practices soll durch die Zusammenstellung eines Handbuchs der standardbasierten Geschäftslösungen geleistet werden, das eine relativ detaillierte Richtlinie für die Einführung von Standards in alltägliche Geschäftsprozesse im Schiffbau sowie daraus notwendige Änderungen dieser Prozesse beinhaltet. Dieses Ziel soll bis Projektmonat 21 erreicht werden und in Form eines EUROMIND-Handbuchs vorliegen.

Weiterhin beabsichtigt das Projekt, den Gebrauch von Standards zur Entwicklung innovativer Geschäftslösungen innerhalb des Material- und Baugewerbes (insbesondere des Schiffbaus) darzustellen. Dieses Ziel soll bis Ende des 22. Projektmonats erreicht werden und drei EUROMNID-Workshops zu Implementierung und Gebrauch von Standards in der Entwicklung maritimer Geschäftsprozesse zustande bringen.

Zusätzlich soll eine einheitliche Agenda für die weitere Entwicklung, Einführung und Implementierung von Standards, die in Zusammenhang mit innovativen Geschäftsprozessen im EU-Schiffbausektor stehen, definiert werden, um die Innovationsleistung der europäischen Wirtschaft zu stärken. Dieses Ziel soll bis zum 22. Projektmonat erreicht, indem ein Bereicht über die gemeinsame EUROMIND-Strategie für Standards und die Entwicklung maritimer Geschäftsprozesse vorgelegt wird.

 

Downloads

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